In bester Gesellschaft #26: Reichtum – mit Matthias Schnetzer und Martin Schürz

Überreichtum und Demokratie stehen in einem Spannungsverhältnis, das über Einkommensunterschiede hinausgeht. Michael Mazohl spricht mit Matthias Schnetzer und Martin Schürz über Vermögensdaten, Erbschaften, Steuern und die gesellschaftliche Macht besonders großer Vermögen.

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Große Vermögen, Erbschaften und gesellschaftliche Macht

Kaum ein Thema zeigt so deutlich wie Vermögen, wie schnell aus Zahlen eine Machtfrage wird – und wie sehr das Bild von „der Mitte“ unsere Vorstellung von Gerechtigkeit, Chancen und Demokratie prägt.

Wie ungleich ist Vermögen in Österreich tatsächlich verteilt – und warum wirkt die Vermögenswelt so völlig anders als die Einkommenswelt? Wo beginnt Überreichtum eigentlich? Welche Daten haben wir und was bleibt ausgerechnet dort unsichtbar, wo „ganz oben“ entschieden wird? Welche Rolle spielen Erbschaften, und warum entzündet sich an Vermögens- und Erbschaftssteuern so viel Angstmacherei? Und wofür müsste ein fairer Beitrag großer Vermögen am Ende stehen: nur fürs Budget – oder für bessere öffentliche Leistungen und mehr Vertrauen in Politik?

In dieser Episode von „In bester Gesellschaft – der Wissenschaftsdialog für die Vielen“ spreche ich mit Matthias Schnetzer, Chefökonom der Arbeiterkammer, über Vermögensverteilung und Datenlage in Österreich – und mit Martin Schürz, Ökonom, Psychotherapeut und Autor, über Überreichtum und seine Folgen für Gesellschaft und Demokratie.

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