Die Vermögensverteilung in Österreich wirft Fragen nach Erbschaften, gesellschaftlichen Chancen und politischer Macht auf. Michael Mazohl spricht mit Franziska Disslbacher und Matthias Schnetzer über die vorhandenen Daten, große Vermögen und die Folgen wirtschaftlicher Ungleichheit.
In bester Gesellschaft #06 anhören
Vermögen, Erbschaften und die Grenzen der Datenlage
Vermögen und Reichtum sind ein wohl gehütetes Geheimnis in Österreich. Es gibt kein Vermögensregister, weil es keine Vermögenssteuer gibt – oder ist es umgekehrt?
Warum wissen wir so wenig über die großen und größeren Vermögen sowie die Vermögensverteilung in Österreich? Wie ist Vermögen in Österreich (soweit das gesagt werden kann) verteilt? Welche Rolle spielen Erbschaften? Warum gilt eine große Vermögensungleichheit in einer Gesellschaft überhaupt als problematisch?
Über die Vermögen und ihre Verteilung spricht Host Michael Mazohl in dieser Episode von „In bester Gesellschaft – der Wissenschaftspodcast für die Vielen“ mit der Ökonomin am Forschungsinstitut Economics of Inequality der WU Wien, Franziska Disslbacher, und dem Verteilungsexperten und Ökonomen in der Arbeiterkammer, Matthias Schnetzer.