Franz Schellhorn und Agenda Austria setzen mit Reels wirtschaftspolitische Botschaften in Szene. Alexander Ackerl und Michael Mazohl analysieren in „Debattenlage“ Erzählungen über Staat, Kapitalismus, Klimaschutz und Kollektivverträge sowie die Interessen hinter dieser Kommunikation.
Debattenlage #04 anhören
Staat, Markt und Sozialismus in Schellhorns Reels
Schulbücher, Staatsfans und überall Sozialismus
Franz Schellhorn, Direktor der Agenda Austria, springt einem derzeit überall entgegen: auf Instagram, Facebook, TikTok, im TV und sowieso in jeder zweiten wirtschaftspolitischen Debatte. In dieser Folge der „Sprechstunde“ holen Alexander Ackerl und Michael Mazohl ihn deshalb nicht als Gast ins Studio, sondern eine ganze Sammlung seiner Reels.
Gemeinsam hören sie sich durch Schellhorns zentrale Erzählungen, damit ihr das nicht müsst: Schulbücher als angebliche Brutstätten obrigkeitshöriger „Staatsfans“, Kapitalismus als größter Wohlstandsbringer der Geschichte, der Staat als eigentlicher Kundentäuscher, Klimaschutz als Irrweg, Kollektivverträge als Störung und allgegenwärtiger Sozialismus.
Dahinter steht immer dieselbe Frage: Wie funktioniert diese Art von neoliberaler Kommunikation und wessen Interessen bedient sie?
Eine Folge über die Agenda Austria als diskursstarken Thinktank, über reale Probleme, die ideologisch umgedreht werden, und über die politische Methode, mit der aus Krisen des Marktes am Ende fast immer ein Versagen des Staates gemacht wird.
Diese Folge erschien ursprünglich als „Sprechstunde #04: Franz Schellhorn und die Agenda Austria im Reel-Check“. Der Podcast heißt heute „Debattenlage“ und wird von Alexander Ackerl und Michael Mazohl moderiert.