In bester Gesellschaft #24: Erntehelfer:innen – mit Cordula Fötsch und Karl Orthaber

Erntearbeit in Österreich hängt wesentlich von Menschen ab, die für Wochen oder Monate zur Saisonarbeit kommen. Cordula Fötsch, Karl Orthaber und Michael Mazohl sprechen über Arbeits- und Lebensbedingungen, Lohn- und Sozialdumping und die Grenzen bestehender Kontrollen.

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Saisonarbeit in der Landwirtschaft: Bedingungen und Kontrollen

In bester Gesellschaft · Episode 24 · Veröffentlicht am 19. November 2025

Der Spargel würde am Feld verholzen, die Erdbeeren vergammeln: Unser Obst und Gemüse verdanken wir auch Erntehelfer:innen, die für einige Wochen oder Monate auf Äckern und in Glashäusern schuften. Doch wer sind diese Menschen, woher kommen sie – und unter welchen Bedingungen arbeiten und leben sie tatsächlich?

In dieser Episode von „In bester Gesellschaft – der Wissenschaftsdialog für die Vielen“ spricht Host Michael Mazohl mit der Aktivistin Cordula Fötsch von der Kampagne „Sezonieri“ und Karl Orthaber von der Gewerkschaft PRO-GE über Saisonarbeit in der Landwirtschaft.

Es geht darum, warum Menschen aus Ungarn, Rumänien und Bulgarien, aber zunehmend auch aus Vietnam, Nepal oder Sri Lanka nach Österreich kommen, wie Lohn- und Sozialdumping in der Erntearbeit funktioniert, warum Kontrollen so oft ins Leere laufen und was sich ändern müsste, damit gute Lebensmittel nicht länger auf schlechter Arbeit wachsen.

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